Die allgemeine Bankenkrise – Die Regulierung von Bankeninsolvenzen unter Berücksichtigung von „Bad Banks“

Seitens der deutschen Kreditinstitute, allen voran durch den Branchenprimus Deutsche Bank, ist in den letzten Wochen wiederholt die Forderung nach Errichtung einer „Bad Bank“ laut geworden. Angesichts der erneuten Meldungen über weitere drohende Abschreibungen in Milliardenhöhe würde eine solche Spezialbank die bilanziellen Risiken der einzelnen Banken übernehmen. Durch die Übertragung der faulen (weil mit notleidenden Krediten unterlegten) Wertpapiere könnten die „good banks“ ihre Bilanzen entlasten, hätten eine verbesserte Eigenkapitalquote und der Druck, der auf dem Interbanken-Geldmarkt lastet, wäre genommen. Als Paradebeispiel für eine erfolgreiche Sanierung des Bankensystems wird oft das schwedische Beispiel Securum genannt.
Diese Literaturübersicht gibt einen Einstieg in diese Thematik. Neben der konkreten Idee einer Bankensanierung über „Bad Banks“ werden, neben den schwedischen/skandinavischen Erfahrungen mit der Einrichtung von Abwicklungsbanken, auch allgemeine Darstellungen hinsichtlich des Wirkungsgrades von staatlichen Eingriffen in den Bankensektor bei drohenden Bankinsolvenzen aufgeführt.
(Dipl. Pol. Thomas Groß, Wissenschaftlicher Referent) Den Rest des Beitrags lesen »
Im Rampenlicht durch die Finanzkrise: Hohe Gehälter und Boni für Banker
Jahrelang war die Vergütung von Managern in der Bankenwelt kein Thema für die allgemeine Öffentlichkeit. Mit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 änderte sich dies schlagartig. Spätestens seit die von der Krise betroffenen Staaten als Retter der Banken fungieren müssen, reißt die Kritik an den Gehalts- und Bonuszahlungen der Bankmanagern nicht mehr ab. Die Öffentlichkeit, aber auch die Wissenschaft fragt sich, ob die Topgehälter noch zu rechtfertigen sind. Das Handelsblatt übertitelte im Februar 2009 einen – auf einer neuen US-Studie basierenden – Artikel mit „Banker sind überbezahlt – wie schon 1929″.
Unsere Datenbank Econis liefert Literatur, die das Thema „Leistungsorientierte Vergütung von Führungskräften im Bankensektor“ unterschiedlich beleuchtet. Den Rest des Beitrags lesen »
Sound Branding

Beim Sound Branding ( sonic branding , audio branding ) werden akustische Reize in die Markenpolitik eines Produktes eingebunden. Ein bekannter Song, eine kurze Tonfolge oder nur das Geräusch einer Bierflache, die geöffnet wird, ist fester Bestandteil der Werbung und beeinflußt das Verhalten der Konsumenten nachweislich. In unserer Literaturliste finden Sie mehr zu diesem Thema.
Fragen, Kritik und Anregungen nehmen wir gern entgegen. Bitte melden Sie sich bei:
Bärbel-Chr. Fischer, Tel.: 040-42834-250
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Brand Communities

Brand Communities – auch Markengemeinschaften genannt – sind Personengruppen, deren Mitglieder sich für eine Marke interessieren und untereinander soziale Kontakte pflegen. Die Marke wird ein Bindeglied für die soziale Interaktion. Solche Communities agieren online und offline.
Unsere Literaturliste gibt einen Überblick zu dem Thema.
NDR Info – Das Forum – 04.02.2009
„Erst die Banken, jetzt die Industrie – Nun soll der Staat retten“ ein Essay von Udo Kölsch (MP3-Audioformat)
Ausgestrahlt am 4.2.2009 um 20:30 Uhr von NDR-Info in der Reihe Das Forum. Länge des Podcasts 30 Minuten.
Produktpiraterie

3. aktualisierter Überblick
Der wirtschaftliche Schaden durch gefälschte Produkte geht für deutsche Unternehmen in die Milliarden – der DIHK schätzt den Schaden auf 30 Milliarden per annum. Auf Grund der hohen Aktualität des Themas haben wir die neuesten Titel zusammengestellt (zuletzt 04/2008 und 09/2007).
Fragen, Kritik und Anregungen nehmen wir gern entgegen. Bitte melden Sie sich bei:
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BilMoG – das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

2. aktualisierter Überblick
Das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts – BilMoG – soll das HGB-Bilanzrecht im Wettbewerb mit internationalen Rechnungslegungsstandards stärken und zu diesen eine vollwertige Alternative bieten. Der Gesetzentwurf hat in der Literatur eine rege Diskussion zu verschiedenen Einzelfragen ausgelöst. Wir geben Ihnen hierzu einen Überblick und werden das Thema erneut aufgreifen, wenn das Gesetz 2009 verabschiedet wird.
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Erdgasversorgung in Europa

Der Anfang Januar 2009 ausgebrochene Erdgasstreit zwischen Russland und der Ukraine tobt zum wiederholten Mal. Der Lieferstopp an die Ukraine betrifft allerdings zum ersten Mal das gleichzeitig unter einer Kältewelle leidende Europa direkt und wirft Fragen nach der Versorgungssicherheit beim Erdgas in Europa auf. Die nachfolgende Literaturliste beleuchtet sowohl den geopolitischen als auch den wirtschaftlichen und technischen Hintergrund der europäischen Erdgasversorgung durch Russland mittels Pipelinetransport durch die osteuropäischen Nachbarstaaten.
Rigour versus Relevance – Betriebswirtschaftslehre als anwendungsorientierte Wissenschaft

Die Beschäftigung mit Fragen des eigenen Selbstverständnisses hat die Betriebswirtschaftslehre in Deutschland bereits seit ihren Anfängen immer wieder begleitet. Dabei hat sich in Abhängigkeit von den wechselnden Rahmenbedingungen der Schwerpunkt der Betrachtung häufig geändert; gleich geblieben ist jedoch die Einschätzung, dass es sich bei der BWL um eine Wissenschaft von hoher praktischer Relevanz handelt.
In den letzten Jahren ist die Thematik wieder zunehmend in den Fokus gerückt; so wurde sie z.B. in das Programm der jüngsten Pfingsttagungen des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft aufgenommen: „Rigour versus Relevance“ impliziert dabei einen trade-off zwischen modelltheoretischer Stringenz auf der einen und Lösungskompetenz für Probleme der Unternehmenspraxis auf der anderen Seite.
Ein wichtiger Grund für die gegenwärtige kritische Auseinandersetzung liegt in der Ausweitung der BWL zu einem der beliebtesten Studienfächer an deutschen Hochschulen und in der damit einhergehenden starken Ausdifferenzierung der Disziplin in zahlreiche Spezialgebiete. Auch die Bevorzugung von Methoden der mathematischen Optimierung sowie von weiteren Verhaltensannahmen im Sinne der Rationalität eines homo oeconomicus, welche die praktische Umsetzung in der betrieblichen Realität erschweren, spielen eine Rolle.
Von Seiten der Unternehmenspraxis wird diese Ausrichtung häufig beklagt und als mangelnde Hinwendung zu bedeutsamen Problemstellungen im unternehmerischen Alltag wahrgenommen. Die zunehmende Komplexität der Entscheidungssituationen und der wachsende Erfolgsdruck im globalen Wettbewerb lassen eine größere Unterstützung durch Ergebnisse der Forschung wünschenswert erscheinen. Hier schließt sich dann der Kreis, denn eine bessere Anwendbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse der BWL würde den Rechtfertigungszwang der Disziplin bezüglich der eigenen Daseinsberechtigung reduzieren.
Fragen, Kritik und Anregungen nehmen wir gern entgegen. Bitte melden Sie sich bei:
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